Duell der aufgemotzten Karren (24. August 2010)
Seit ein paar Wochen betreibt der Freiburger Sven Fäßler (32) ein Onlineportal, auf dem man seine aufgemotzten Karren präsentieren kann. User können in einem Direktvergleich abstimmen, welches Auto krasser gepimpt wurde. "Purer Schwanzvergleich", meint Fäßler.
Wann Tuning losgeht, ist Definitionssache. "Ich mag's dezent und mir reicht schon ein Sportfahrwerk und schöne Felgen. Es gibt natürlich andere, die komplett verspoilerte Autos fahren und eine Zigarettenschachtel vor sich her schieben können. Das ist mir dann doch etwas zu krass, aber auf jeden Fall schön anzuschauen", sagt Sven Fäßler, der seit ein paar Monaten Spoilerfanaktikern eine Plattform zum Austausch bietet. Er fährt fort: "Es gibt aber noch andere Tuning-Begeisterte, die sitzen in einem unauffälligen Auto ohne große Verspoilerungen, aber haben den Motor aufgemotzt. Hab' schon von Opel Corsa mit über 500 PS gehört."
Eigentlich war auto-duell.de am Anfang nur eine blöde Idee. "Es geht darum, dass Leute sich auf unserer Website anschauen können, was tuningtechnisch mit ihren Autos möglich ist. Sonst hat man nämlich nie die Möglichkeit, zu sehen, wie diese oder jene Felge auf dem eigenen Auto aussieht."
Hat man eine aufgemotzte Karre, kann man sie auf auto-duell.de mit einem Foto und einer Beschreibung präsentieren. Andere User haben die Möglichkeit, das Fahrzeug zu begutachten und sich inspirieren zu lassen. „Das Neue an der Website ist, dass man andere Leute zum Duell herausfordern kann“, erklärt Sven, der selbst seit längerem getunte Autos fährt. "Zur Zeit einen Honda Civic 1.8 GT, 140 PS. Nettes Spielzeug."
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